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FFW/GK   |   Gewehr   |   ISSF   |   IPSC   |    Silhouette    |   Vorderlader
Sektionsleiter: Andreas Schrenk
Vor einigen Jahren haben sich ein paar Leute den Kopf darüber zerbrochen, wie auch Besitzern von Gebrauchswaffen, die nicht unbedingt PPS schießen wollen, die Möglichkeit geboten werden kann, an Bewerben teilzunehmen. Aus diesen Überlegungen entstand der Bewerb FFW/GK, der eine Anlehnung an die IPSC Disziplinen darstellt.

Geschossen wird auf Wendescheiben in 25m Entfernung, wobei im ersten Abschnitt für je 5 Schuß 150 Sekunden Zeit sind, im zweiten 20 Sekunden. Zugelassene Waffen sind fast alle Modell ab 9mm und mechanischer Visierung (IPSC Faktor: 110-220). Wahlweise wird ein volles Programm geschossen, 5 Schuß Probe, 6 mal 5 Schuß in je 150 Sekunden und 6 mal 5 Schuß in 20 Sekunden oder ein Halbprogramm.

Übrigens ist dieser Bewerb auch für PPS Schützen eine gute Präzisionsübung.
 
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Sektionsleiter: Zoltan Vass
Von der Geschichte ist das Gewehr beginnend mit dem Handrohr (ca. 1300) über die Hakenbüchse bzw. Arkebusen (ca. 1500) die älteste mit Pulver betriebene Handfeuerwaffe. Böse Zungen behaupten das dynamischste bei der Sektion Gewehr ist das Zielscheiben aufhängen und das Putzen. Nun ja ganz unrecht haben diese Schutzenfreunde nicht, aber wenn es dann darum geht eine möglichst dichte Treffergruppe zu erzielen kommen auch unsere "Dynamiker" ins schwitzen. Im Gegensatz zur Sektion Silhouetten verwenden wir Papierziele in unterschiedlichster Größe und Ausführung.
 
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Sektionsleiter: Franz Fohler

Hinter der Abkürzung ISSF steht der Weltverband für das sportliche Pistolen und Gewehrschießen. Viele der Bewerbe haben Olympiastatus.

Innerhalb der SGW werden alle Kurzwaffenbewerbe trainiert und auch in Wettkämpfen geschossen.

Im Unterschied zum IPSC-Schießen sind die ISSF Disziplinen statische Bewerbe d.h.der Schütze behält während des gesamten Wettkampfes seinen Platz bei. Ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht darin, daß ausschließlich mit einer Hand geschossen wird. Die einzelnen Disziplinen:

  • Sportpistole (25m Pistole): Entfernung: 25m, cal.: .22lr
  • Standardpistole: Entfernung: 25m, cal.: .22lr
  • Schnellfeuerpistole: Entfernung: 25m, cal.: .22lr
  • Zentralfeuerpistole: Entfernung: 25m, cal.:.32 - .38
  • Freie Pistole Entfernung: 50m, cal.: .22lr
  • Luftpistole: Entfernung: 10m, cal.: .177
  • Luftpistole Schnellfeuer: Entfernung: 10m, cal.: .177
  • Luftpistole Standard: Entfernung: 10m, cal.: .177

Das ISSF Regelwerk ist äußerst umfangreich und reguliert so gut wie alles: Beschaffenheit des Standes in allen Details, Bekleidung, Waffen, Wettkampfabläufe und, und, und ....

SGW Schützen nehmen in allen Disziplinen an fast allen angebotenen Wettkämpfen teil. Es werden die Bezirks- und Landesmeisterschaften, die Cups und die Staatsmeisterschaften geschossen. Letztere von den nominierten NÖ Kaderschützen. Seit Jahren sind das 2-4 Schützen aus unseren Reihen.

 
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Sektionsleiter: Christian Breitler
Lang, lang ist´s her: da war einmal ein Ex-Marine der Ende der 50er Jahre in Kalifornien eine Schießdisziplin mit der Faustfeuerwaffe erfand die er "Combat-Shooting" taufte. Jeff Cooper und einer Gruppe gleichgesinnter Pistoleros, den "Bear Valley Gunslingers" ging es um einsatzgerechtes Ziehen und Schießen mit Pistolen und Revolvern. Diese praxisnahe Schießart kam auch nach Europa.

1975 gründete sich die International Practical Shooting Confederation (IPSC), ein Dachverband, der sich der Entwicklung dieses neuen Schießens als Wettkampf-Disziplin annahm, der Regeln und Ausrüstungsrichtlinien festlegte.
Mit der weltweiten Verbreitung des IPSC begann fast zwangsläufig die Abkehr von der gefechtsmäßigen Ausrichtung im Stil des alten Combat-Schießens. Der Nachwuchs für die nun als "Praktisches Schießen" getaufte Wettkampfart kam zumeist aus den herkömmlichen Schießsportverbänden und nicht aus den Reihen von Polizei und Militär. Beim IPSC reizt das Wettbewerbselement der Bewegung, der Forderung nach Präzision unter Zeitdruck. Genau der Gegensatz zum bisherigen Schießsport mit seinem ruhigen und statischen Modus. Andere faszinierten die Großkaliber und die technischen Neuerungen im Bereich der Zieleinrichtung, des Abzugstunings oder der Rückstoß- und Hochschlagkompensierung. Der Einfallreichtum der Waffenhersteller und der Büchsenmacher trug sein übriges dazu bei, daß sich hier eine eigene Schießsport-Szenerie entwickelte, die so viel Faszination ausübte wie die hochgezüchteten Boliden der Formel 1 im Motorsport.

Drei Eigenschaften bildeten für Cooper die Essenz des Combat-Schießens: Diligentia, Vis, Celeritas (DVC) oder Präzision, Kraft, Geschwindigkeit - bis heute das Motto der IPSC.

DVC


Günter Linke
 
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Sektionsleiter: Ernst Zwiauer

Zum Einstimmen, ein bisschen "Wie hat es denn begonnen?":

Die Ursprünge des Silhouettenschießen liegen in Mexiko zu Zeiten des seligen Pancho Villas. Zu fortgeschrittener Stunde einer zünftigen Fiesta begann man auf den Haziendas hemmungslos herumzuballern - auf alles was herumstand, herumlag oder auch herumlief. Schnell hat sich herausgestellt, dass das sich Bewegende einen besonderen Reiz ausübte. Und so wurde dann vorwiegend das bedauernswerte Hausgetier - Hühner, Schweine, Truthähne und Schafe - unter Beschuss genommen. Angeblich ging das so bis in die Hälfte des 20.Jahrhunderts.

Ein Ami, Mr. Elgin Gates war in den 40er Jahren einige Male eingeladen an derartigen Festen teilzunehmen und hat daraus einen sportlichen Wettkampf abgeleitet, der in den USA in den 70ern einen wahren Boom auslöste. Silhouetten der genannten 4 Tierarten wurden aus Stahlblech geschnitten und auf 50-100-150 und 200 Metern mit großkalibrigen Faustfeuerwaffen beschossen. Was umfiel war ein Treffer - was stehen blieb ein Miss. So einfach waren damals die Regeln!

So Mitte der 80er Jahre hat man dort und da in Europa begonnen sich für dieses attraktive Schießen zu interessieren, der Mangel an geeigneten Schießständen und die waffenrechtlichen Gegebenheiten der Länder haben aber eine europaweite Ausbreitung eingebremst. In Skandinavien und Frankreich hat das Pflänzlein Silhouette zaghaft zu wurzeln begonnen, in den meisten anderen Staaten ist es an mangelnder Toleranz und der bestehenden Gesetzgebung eingegangen.

Die SGW, mit Ihrem damaligen Obmann Peter Fischer, kann sich auf die Fahnen heften im Februar 1990 eine Pioniertat gesetzt zu haben, indem sie den ersten permanenten Silhouettenschießstand Österreichs installiert hat.

Zurück zum Sport und zu den Regeln. Mittlerweile gibt es 15 offizielle Bewerbe-10 für Faustfeuerwaffen und 5 für Langwaffen. Die Silhouetten dazu werden in 5 verschiedene Größen hergestellt, je nach Waffenart und Kaliber und die Distanzen auf die geschossen wird reichen von 19m bis 500m.

Das Book of Rules ist in der Zwischenzeit auf stattliche 60 Seiten angewachsen.

Begonnen haben in Leobersdorf 5 Schützen. Heute sind es deren 9 aber was vor allem zählt- sie sind alle aktiv und nehmen an den angebotenen Bewerben teil.
Apropos aktiv: Seit dem Herbst 1991 finden jährlich zwei Silhouettenbewerbe statt, die alle international ausgeschrieben sind und sich im In- und Ausland großer Beliebtheit erfreuen. 2001 wurde das Silhouettenschießen in den österr. Schützenbund aufgenommen und seit dieser Zeit finden auch österr. Meisterschaften statt - mindestens eine davon pro Jahr am Standort SGW Leobersdorf.

1994 fand die erste WM in Frankreich statt unter der Schirmherrschaft des internationalen Verbandes IMSSU und selbstverständlich waren auch drei SGW Schützen am Start. Insgesamt hat es seither 7 Europameisterschaften und 6 Weltmeisterschaften gegeben und an allen haben SGWler teilgenommen. Wir waren schon zweimal in Südafrika, in Australien, in Frankreich, Norwegen, Finnland, Deutschland der Schweiz und in Tschechien und nicht nur um dem olympischen Gedanken zu huldigen, sondern um möglichst viel und oft abzuräumen. Die Anzahl der bei WM und EM kassierten Medaillen ist beachtlich. Unser erfolgreichster Wettkampf war die EM in Tschechien im vergangenen Jahr:

  • 2 EM Titel Mannschaft mit dem Großkalibergewehr
  • 2 WC Titel Mannschaft mit dem Großkalibergewehr
  • 2 EM Bronze Mannschaft Field Pistol und KK Gewehr
  • 6 Klassensiege Einzel in diverse Disziplinen.


Selbstverständlich schlagen wir auch Jahr für Jahr bei österr.Meisterschaften erbarmungslos zu: Mehr als ein Dutzend Meistertitel und eine große Menge Placierungen wurden bisher im Namen der SGW errungen.
Die Saison 2006 hat bereits begonnen. Wir haben noch nicht wirklich mitgespielt- die meisten der Silhouettler schießen auch die ISSF Bewerbe und da gibt es leider Terminkollisionen, aber es lässt sich gut an.
Grundsätzlich steht also einer weiteren erfolgreichen Saison nichts im Wege.

 
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Sektionsleiter: Fritz Menzel

Vorderladerschießen...
...das bedeutet "back to the roots". Hier kannst Du die Ursprünge des Schießens an Dir selbst erfahren. Der enorme technische Fortschritt, der für uns heute selbstverständlich ist und der sowohl in einer schnellen Schussentwicklung als Schussfolge und Bedienungskomfort besteht, wird Dir schlagartig und schmerzhaft bewußt. Die kleinsten Fehler haben große Folgen. Die Bewerbe selbst sind im Gegensatz zu ISPC statisch (ähnlich ISSF). Alle Schüsse (13) werden von einer festen Position ( Pistole 25m, Gewehr 50m und 100m) in einem festen Zeitrahmen (30 min) abgegeben.
Es gibt eine große Anzahl von Kategorien, wobei eine große Trennung in Original und Replika besteht. Eine kleine Feinheit besteht noch in der Scheibenauswertung, es wird nicht der angerissene Ring, sondern die Lochmitte gewertet.